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Ergotherapeutische Begutachtung

 

Nach der telefonischen Terminvereinbarung erfolgt eine ergotherapeutische Befunderhebung. Dabei wird ihr Kind im freien Spiel oder in gelenkten Spielsituationen beobachtet, der Elternteil (die Begleitperson) wird befragt und gegebenenfalls werden auch standardisierte Tests eingesetzt. Nach einer ausführlichen Befundbesprechung, werden gemeinsam mit dem Elternteil/ der Begleitperson die Ziele in der Ergotherapie festgelegt, ein Behandlungsplan besprochen und Fördermaßnahmen für den Alltag durchgegangen. Auf Wunsch kann auch Kontakt zu LehrerInnen und KindergärtnerInnen hergestellt werden.

 

In der Therapie kommen je nach Ursache der Einschränkungen ihres Kindes im Alltag verschiedene Materialien und Methoden aus Spiel, kreativen Tätigkeiten und Alltagshandlungen zum Einsatz.

Die Verbesserung der Basis- Sinne (Gleichgewicht, Tiefensensibilität, Oberflächensensibilität) steht in der Therapie besonders im Vordergrund. Das gute Verarbeiten dieser Sinne im Gehirn (sensorische Integration) ist die Voraussetzung für die Entwicklung von höheren Hirnfunktionen (wie z.B. Graphomotorik, soziale Interaktionen, Sprache…).

 

Ich, als Therapeutin, interveniere durch passende Strukturierung der Umgebung und des Handlungsablaufs. In dem jeweiligen „Spiel“ oder der jeweiligen Handlung der Therapieeinheit, werden Sinnesreize, die ihr Kind besonders braucht, intensiv angeboten und gefordert. Die Therapie wird so gestaltet, dass ihr Kind Spaß hat und motiviert ist, selbst Lösungen zu finden und seine Ideen einzubringen. Durch das „Selber-tun“ und die Erfolgserlebnisse, wird spielerisch das Selbstbewusstsein gestärkt und es traut sich mehr zu. Ein Kind mit Selbstvertrauen wagt Neues auszuprobieren, hat Freude an der Bewegung und lernt besser.

 

Die Bezugspersonen (Mama, Papa, Oma, Opa…) dürfen gerne bei den Therapien dabei sein, sich Tipps und Tricks für zu Hause abschauen und Fragen stellen. Sie können es sich aber auch gemütlich machen und sich während der 60 Minuten Therapieeinheit zurücklehnen und entspannen .

 

Funktionelle Verbesserung:

ErgotherapeutInnen versuchen die Funktionsfähigkeit des Gehirns zu verbessern, damit sich höhere Leistungen gut entwickeln können und üben Handlungen, die das Kind tagtäglich benötigt (An-und Ausziehen, Umgang mit Stift, Schere, Besteck,...).

 

Kompensationsmöglichkeiten, Umweltadaptionen: 

ErgotherapeutInnen bieten aber auch Hilfsmittel zur Funktionserleichterung an (Griffverdickungen, unterschiedliche Sitzgelegenheiten...). Zudem gibt es die Möglichkeit von Wohnungs- und Schulplatzanpassungen.

 

Beratung der Bezugspersonen des Kindes:

ErgotherapeutInnen beraten die Eltern und klären andere Betreuungspersonen (KindergärtnerInnen, LehrerInnen,...) des Kindes über die Ursachen der Leistungsstärken und -schwächen und der Verhaltensauffälligkeiten auf. Mit diesem Wissen kann ihr Kind gezielter gefördert werden und dem Kind wird mehr Verständnis entgegengebracht.  

 

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